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Neuigkeiten
09.06.2011, 23:30 Uhr
CDU Wickede diskutiert Bundespolitik
„Man kann auch in schwierigen Zeiten mit Freude dabei bleiben“
Die jüngsten Richtungsentscheidungen der Bundesregierung führen auch in der CDU Wickede zu lebhaften Diskussionen.

„Wenn drei von vier Bürgern ein rasches Ende der Kernenergie wollen, muss die CDU dass politisch ernst nehmen und eigene Positionen ändern“, zeigten die CDU-Vorständler Dennis Hanke und Manfred Burs diesen Dienstag in der Leitungssitzung der Ortsunion Verständnis für die Berliner Beschlüsse.

"Trotzdem ist es nicht einfach, das oder auch den Ausstieg aus der Wehrpflicht in Gesprächen über Politik verständlich zu machen“, führten Dirk Schröter und Helen Kramer aus.

Die CDU habe in der Vergangenheit auch „Punkte gemacht“, wenn sie mit unpopulären Positionen Politik gemacht habe, zum Beispiel 1982, als die SPD ihren eigenen Kanzler Schmidt bei der Nachrüstungsdebatte im Stich ließ. Ratsmitglied Tim Thiele berichtete von einer Mitgliederdebatte in Münster mit NRW-Parteichef Norbert Röttgen. Auf der anderen Seite gehöre zur „Führung“ in der Politik auch, aus einer neuen Lage heraus andere Antworten als bislang zu geben, so Burs und Bernd Otto.

Für die 15 anwesenden Vorstandsmitglieder war klar, dass sie die Einladung der Parteiführung, als Basis „viel stärker in landes- und bundespolitischen Entscheidungen  mitzureden und mitzuentscheiden, munter aufgreifen werden“, so Thomas Fabri: „Eigentlich ist das für uns nichts wirklich Neues“ . Neue Ideen wünscht sich die CDU Wickede auf jeden Fall von neuen Mitglieder, um die man aktiv wirbt. „Dazu tragen wir auch einmal zusammen, was uns selbst grundsätzlich motiviert, auch in schwierigen Zeiten CDU-Mitglied zu sein und zu bleiben“, so der stv. CDU-Vorsitzende Martin Michalzik.

Für einige Vorständler gehört dazu, dass die „CDU am stärksten in Vereinen und Ortsteilen in Wickede verankert“ ist, für andere machen klare Grundsatzpositionen wie Sonntagsschutz sowie die aktive Rolle der Kirchen und Religionen in der Gesellschaft einen „maßgeblichen Unterschied“ aus. „Gute Politik ist, ehrgeizige Ziele mit genug Augenmaß anzupacken und viel mit den Menschen zu reden, wie das zum Beispiel CDU-Mitglied und Bürgermeister Arndt  tut“, meinen andere. Die CDU will diese Debatte im Sommer fortsetzen.